Sie können helfen, Leben zu retten!

Kim Seeger aus Quickborn

Kim Seeger aus Quickborn

Am 1. Mai 2016 Typisierungsaktion in Henstedt-Ulzburg für Kim (16), die an Leukämie erkrankt ist.

Als sie zehn war, erkrankte sie an Krebs, Knochenkrebs. Kim Seeger, Schülerin aus Quickborn, nimmt den Kampf gegen den Tumor in ihrer Hüfte auf. Sie gewinnt ihn nach langer Leidenszeit, zahlreichen, Kräfte zehrenden Chemotherapien und der Entfernung einer Hüftpfanne. Das Leben konnte weitergehen.

Jetzt, beim Osterfeuer 2016 geht es ihr nicht gut, sie fühlt sich krank, hat Schmerzen, kann kaum noch gehen. Eine sofortige Untersuchung in der Universitätsklinik Hamburg Eppendorf (UKE) bringt das zutage, woran Kim und ihre Familie nicht mehr denken wollten: Kim hat wieder Krebs. Leukämie.

Aber aufgeben ist für Kim keine in Betracht kommende Einstellung. Sie möchte leben. Ihre Mutter und ihre drei Geschwister sowie die gesamte Familie unterstützen sie mit aller Kraft, gegen die Erkrankung anzugehen, durchzuhalten. Die erste Chemotherapie erfolgt derzeit im UKE. Wichtig ist insbesondere, die Hoffnung nicht aufzugeben, dass sich ein Spender findet, dessen Knochenmarkspende Kims Heilungschancen deutlich verbessert.

„Kim ist tapfer, sie kämpft derzeit um jeden Tag“, sagt Kai Seeger ihr 25-jähriger Bruder zu Dorfgeflüster-online. Kai hat zum Zeichen seiner Solidarität zu seiner Schwester und mit Blick auf die Chemotherapie sofort seine Kopfhaare abgeschnitten. „Kim braucht jetzt unsere volle Zuwendung, aber wir brauchen jetzt auch dringend einen Spender für eine Knochenmarktransplantation“, beschreibt er seine Aktivitäten. Die Spende könne über Leben oder Tod seiner Schwester entscheiden, zitiert er seine Mutter Kirsten Seeger.

Kim (16) mit ihren Geschwistern Nina (15), Maik (27) und Kai (25) v.l.

Kim (16) mit ihren Geschwistern Nina (15), Maik (27) und Kai (25) v.l.

Seit dem Osterwochenende mobilisiert Kai, seine Familie und der Freundeskreis der jungen Menschen alles, was dazu beitragen könnte, Kim zu helfen. Über die am 29.3. errichtete Facebook Seite „KIM MÖCHTE LEBEN“ wurden bereits 5.150 Likes erreicht mit unzähligen persönlichen, Mut machenden Zuschriften. Hierüber wird die Community auch täglich über Kims Kampf gegen die heimtückische Krankheit unterrichtet. Kai Seeger und Kims weitere Geschwister Maik (27) und Nina (15) geben keine Ruhe, kümmern sich um Kim und ihr gemeinsames Ziel. Kim will den Krebs ein zweites Mal besiegen.

 

 

Ein Termin für alle, die helfen wollen.

Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei DKMS führt für Kim am 1. Mai von 11:00 bis 16:00 Uhr in der Feuerwache Maurepasstraße in Henstedt-Ulzburg eine Typisierungsaktion durch, denn aktuell fehlt für Kim noch ein Spender, dessen Knochenmarkspende Kim helfen kann. Die eventuell lebensrettende Typisierung ist schnell und unkompliziert.

Kai Seeger hat mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Quickborn und in Absprache mit Bürgermeister Köppl einen Shuttleservice initiiert, der – wie die aktuelle Planung aussieht – am 1. Mai von 11:00 Uhr bis 15:30 halbstündlich Menschen zur Typisierung von Quickborn nach Henstedt-Ulzburg und zurück bringen soll, Abfahrt und Ankunft jeweils direkt am Rathaus. Einen genauen Fahrplan wird Dorfgeflüster-online rechtzeitig bekanntgeben.

Eine Welle der Hilfsbereitschaft ist angelaufen. Eine Kfz-Werkstatt und ein Fahrzeugfolier-Betrieb werden einen Tag lang Radwechsel anbieten und den kompletten Erlös Kim zukommen lassen. Der heimatliche Autoclub TRN (Team-Riderz-North) wird eine Spendentombola veranstalten. Jetzt hoffen alle, dass möglichst schnell die passende Knochenmarkspende gefunden wird. Dorfgeflüster-online wird weiter berichten.

Kim im UKE mit Mutter Kirsten und Bruder Kai

Kim im UKE mit Mutter Kirsten und Bruder Kai

In wenigen Tagen, am 12 April, wird Kim 17. Und alle hoffen, dass Kim noch weitere Geburtstage wird feiern können. Denn Kim möchte leben. rr

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