Sturmtief „Xavier“

Feuerwehren im Kreis Pinneberg weiterhin im Einsatz

Auch 24 Stunden nach Durchzug des Sturmtiefs „Xavier“ sind die Feuerwehren im Kreis mit der Beseitigung der Folgen beschäftigt.

Seit gestern Vormittag 11.00 Uhr sind die zumeist ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und – frauen zu fast 500 Unwettereinsätzen im Kreis Pinneberg gerufen worden. Die meisten Notrufe gingen gestern Nachmittag während und unmittelbar nach Durchzug des Sturmtiefs ein. Aber auch heute Vormittag mussten die Feuerwehren ausrücken, um insbesondere abgebrochene Äste, die auf Straßen und Wege zu fallen drohten, zu sichern.

Der Sturm hatte in erster Linie Bäume entwurzelt, die auf Gebäude, Pkw oder in Strom- sowie Telefonleitungen gestürzt waren. Durch das Laub fand der Wind viel Angriffsfläche. Außerdem waren die Böden durch den Dauerregen aufgeweicht, was die Standfestigkeit von Bäumen mit flachen Wurzeln beeinträchtigt hatte.

Verletzt wurde im Kreis Pinneberg durch das Unwetter glücklicherweise niemand. Es blieb bei Sachschäden. „Die sind aber schon massiv“, wie der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Mohr feststellt.

Einen Einsatzschwerpunkt bildete Hasloh. Hier waren rund 25 Bäume umgestürzt. Die Feuerwehr der Gemeinde erhielt Unterstützung durch die drei THW Ortsverbände Barmstedt, Elmshorn und Pinneberg. Das THW arbeitete aber auch unter anderem in Elmshorn und Quickborn Unwettereinsätze ab.

In den vergangenen 24 Stunden waren nach einer ersten Zählung rund 700 zumeist ehrenamtliche Helfer von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk im Einsatz. aw/ots

Vorläufige Einsatzübersicht:

Quickborn: 76

Bönningstedt: 28

Ellerbek: 14

Hasloh: mind. 15

Rellingen: 14

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